Unterwegs in Australien
Reiseführer
- "Western Australia und das Top End" und "Das Northern Territory und weiterführende Routen" von Janine Günther und Jens Mohr aus dem australienweit Verlag - hervorragende Führer für Western Australia und das Northern Territory mit vielen Hintergrundinformationen, praktischen Reiseinformationen und detaillierten Beschreibungen der Nationalparks inklusive der Bushwalks
- "Explore Australia 2008" - haben wir in Australien gekauft (scheint hier die einzige Alternative zum Lonely Planet zu sein). Hat recht gute regionale Übersichten mit den entsprechenden Sehenswürdigkeiten und im Fogenden kurze Abschnitte zu den einzelnen Städten. Für die weniger dicht besiedelten Gebiete besser als der Lonely Planet
- Lonely Planet 2007 - der Klassiker der Reiseführer. Bietet gute Informationen in den dichter besiedelten Gebieten, abseits der bekanteren Routen zum Teil etwas knapp bis fehlend
- "Australias Great Desert Tracks" von Hema - Gute Karten mit GPS Daten (allerdings nicht allzuvielen Punkten. Der begleitende Guide zu dem Kartenset bietet gute Informationen zu Streckenverlauf, Charakteristik und den nötigen Permits
- "Australien Natur Reiseführer" von Dr. Lutz Fehling, Hupe Verlag - hervorragender Führer über Tiere und Pflanzen Australiens
- "Hema Road Atlas" - hervorragender Strassenatlas für ganz Australien; für die einzelnen Regionen fanden wir die Hema-Regionalkarten (meist) sehr gut
- http://www.exploroz.com.au bietet vollumfassende Informationen für Australienreisende von Strassenzuständen über Autoausrüstung bis hin zu Sehenswürdigkeiten
Strassenzustand
Die besten Informationen über den aktuellen Strassenzustand haben wir immer beim nächst(!)gelegenen Roadhouse bekommen. Informationen, die andere Reisende oder Australier liefern sind z.T. mit Vorsicht zu geniessen, manche Informationen generieren sich aus "mal gehört haben" oder "dort vor xx Jahren gewesensein". Wir haben uns angewöhnt, die berühmten "W"- Fragen zu stellen, wann die Strecke zuletzt gefahren wurde und wieviel Zeit gebraucht wurde. Hieraus kann man sich dann ein eigenes Bild machen (die australische Vorstellung einer "good road" deckte sich nicht immer mit der unsrigen).
Offizielle Websites zum Strassenzustand und Strassensperrungen:
Western Australia: http://www.mainroads.wa.gov.au
Northern Territory: http://www.roadreport.nt.gov.au
Queensland: http://www.mainroads.qld.gov.au
New South Wales: http://www.rta.nsw.gov.au/trafficreports/regionalnewsouthwales/
Victoria: http://www.vicroads.vic.gov.au
South Australia: http://www.transport.sa.gov.au
Hilfreich für den aktuellen Strassenzustand ist auch: http://www.exploroz.com.au (die Aktualität lässt allerdings zum Teil zu Wünschen übrig)
Western Australia - North
Fremantle:
In Fremantle gibt es einige schöne Appartments, welche von privat vermietet werden. Koordiniert wird das über die Touristeninformation in Fremantle (Fremantle Visitor centre, Kings Square High Street Fremantle, http://www.fremantlewa.com.au ): Diese können online gebucht werden. Wir haben 2 Appartments bewohnt und waren überzeugt. Kostenpunkt waren bei uns $85 -95 pro Nacht.
Das Fremantle Visitor centre hat uns mehrfach freundliche und kompenente Auskunft erteilt. Sie waren auch bei unserem "Umzug" sehr hilfsbereit und haben trotz beengter Räumlichkeiten unser Gepäck für uns "gehütet" bis wir in die nächste Wohnung konnten.
In Fremantle kann eigentlcih fast alles zu Fuss erledigt werden, falls längere Strecken zurückzulegen sind gibt es einen kostenlosen Bus, der Fremantle Cat - der die wichtigsten Punkte miteinander verbindet.
Zum / vom Flughafen gehts am Besten mit dem Flughafen Shuttle Bus ($ 35 für 2 Personen) - bringt einen bis vor die Haustür.
Der Campingplatz in Fremantle, das Fremantle Village ist leider wenig überzeugend. Er ist teuer, eng, schattenlos und völlig ohne Atmosphäre. Dafür ist er in Laufentfernung zum Zentrum.
Perth:
Die öffentlichen Verkehrsmittel in Perth sind gut und günstig (der Zug von Fremantle nach Perth fährt meist alle 15 Minuten und kostet $ 3.40 pro Person). Einzige Ausnahme: der International Airport ist nicht mit öffentlichen Verkehrsmiteln zu erreichen. Man erreicht ihn entweder mit dem Bus Nr 37 zum Domestic Airport und dann mit dem Taxi (ca. $ 22) zum International Airport oder mit dem Flughafen Shuttle ($35 für zwei Personen).
Rottnest Island:
Es gibt verschiedene Fährverbindungen nach Rottnest, sie sich im Preis nur unwesentlich unterscheiden. Die Fähren von Fremantle sind günstiger als die von Perth. Die Angebote mit Fahrradverleih lohnen sich in der Regel nicht. Meist unterscheidet sich der Preis Fähre allein bzw. Fähre mit Fahrad um $ 40. Der Fahrradverleih auf Rottnest kostet pro Tag für ein Fahrrad ohne Gangschaltung $ 18, für ein Fahrrad mit 3 (?) Gängen $ 25 und für ein 12-18 Gang-Fahrrad $ 42.
Wasser und Geschäfte gibt es auf Rottnest nur in unmittelbarer Nähe des Fähranlegers. Der ganze Rest der Insel ist annähernd schattenlos und hat keinerlei Trinkwasserbrunnen, Cafes oder Geschäfte. Man muss also für die Inselumrundung genügend Wasser mitnehmen.
Gibb River Road / Mitchell Plateau:
Die Gibb River Road war bei uns (zu Beginn der Trockenzeit Mitte Mai) sehr gut zu befahren. Der westliche Teil war dabei besser als der östliche.
Die Piste zum Mitchell Plateau ist sehr rau. Kritische Passage hierbei ist die Durchquerung des King Edward Rivers. Die gute Nachricht: es gibt hier keine Krokodile, der Fluss kann also problemlos durchwatet werden. Dennoch ist er zumindest zu Beginn der Trockenzeit recht tief (bei uns 1 Meter). Es lohnt sich, sich genau über die aktuelle Wassertiefe zu informieren. Die besten und genauesten Informationen erhält man an der Drysdale River Station.
Vom Camp am Mitchell Plateau kann man per Hubschrauber zu den Mitchell Falls und / oder zurück fliegen (Kostenpunkt ?). Wir sind gelaufen, dauert ca. zwei bis drei Stunden pro Strecke. Früh aufbrechen lohnt sich - es wird ganz schön heiss.
Anscheinend ist das El Questro Resort im Osten der Kimberleys sehr schön (kostet allerdings $ 30 EIntritt und nochmals $ 30 Campinggebühr).
Bungle Bungles:
Es gibt zahlrieche Flüge über die Bungle Bungles. Von Kununurra, Halls Creek und Turkey Creek. Man kann entweder mit dem Flugzeug oder mit dem Hubschrauber fliegen. Hubschrauer-Flüge sind teurer, man fliegt dafür aber in geringerer Höhe. Wir sind von Turkey Creek aus mit dem Hubschrauber geflogen ($ 285 pro Person) und waren begeistert. Von Kununurra aus gibt es auch Kombi-Touren mit Landung in den Bungle Bungles und Fahrt in die Gorges oder Hubschrauber - Rundflug etc.
Weiterfahrt ins Northern Territory:
Von WA aus kommend gibt es keine Quarantäne Kontrollen
Campen:
Für $ 15 pro Band gibt es in Buchgeschäften: "Free Camping in the North of WA" und "Free Camping in the South of WA" von S & S Collis. Neben einigen Rastplätzen am Highway findet man hier auch viele schöne Übernachtungsplätze abseits der Strasse. Zum Teil ist aber das Campen an den dort aufgeführten Plätzen nicht mehr erlaubt. Vor allem entlang der Gibb River Road sind zahlreiche Plätze mittlerweile "day use only". Erhältlich auch per Post: Free Camping Australia, PO Box 249, Donnybrook, W.A. 6239; oder unter http://www.free-camping-australia.com
Northern Territory
Mereenie Loop:
Der Mereenie Loop ist eine direkte Verbindung zwischen der West Mac Donnell Range und dem Kings Canyon NP. Der Mereenie Loop soll zwar in Bälde geteert werden, ist aktuell jedoch (noch) eine Gravel Road. Bei uns war der Mereenie Loop in sehr schlechtem Zustand (wir haben auch von niemandem gehört, derihn in gutem Zustand vorgefunden hat). Man braucht ein Permit, um den Mereenie Loop zu befahren. Das Permit kostet $ 2.80 und man erhält es bei der Touristeninformation in Alice Springs, an der Tankstelle in Hermannsburg und im Kings Canyon Resort. Offiziell gilt das Permit nur für einen Tag. Wir haben in Hermannsburg auf Nachfragen jedoch eines bekommen, das 1 Woche gültig war.
Road Houses:
Einige Roadhouses entlang des Lasseter Highways bieten kostenlose Campingmöglichkeiten an (z.B. Curtin Springs Roadhouse). Auch auf einigen Rastplätzen ist das Campen erlaubt. Im Umkreis von 30 km rund um Yulara ist da Campen jedoch verboten. Es gibt wohl auch entsprechende Kontrollen.
Queensland
Cairns /Kuranda:
Falls man nicht den mit der Scenic Railway bzw. der Skyrail nach Kuranda und zurück fahren möchte, gibt es zwei verschiedene Shuttle Busse, die zwischen Kuranda und Cairns Innenstadt verkehren. Beide fahren in Kuranda schräg gegenüber der Touristeninformation ab und kosten $ 4. Der Fahrplan hängt an der Touristeninformation in Kuranda aus. Johns Kuranda Bus hält vor Woolworth an der Lake Street, der andere Bus an der Spence Street im Stadtzentrum.
Für Kaffeeliebhaber: In den Hinterhofmärkten in Kuranda gibt es eine Kaffeerösterei und einen excellenten Barista an einer Faema- Maschine, der einen hervorragenden Kaffee herstellt. Seit Perth der erste, richtig gute Kaffee.
Cape York:
Sehr gute Informationen gibts beim QPWS Queensland, 5b Sheridan Street in Cairns.
Magnetic Island:
Nach Magnetic Island gibt es 2 verschiedene Fähren von Townsville aus. Sunferries und die FantaSea. Sunferries ist eine reine Passagierfähre, die ca. 10 Mal pro Tag hin und her fähr und für die Überfahrt etwa 30 Minuten braucht. Die Hin- und Rückfahrt kostet $ 29 pro Person. FantaSea ist eine Autofähre, die ca. 7 mal täglich fährt und für die Überfahrt etwa 45 Minuten braucht. hier kostet die Hin- und Rückfahrt $ 24 pro Person. Beide fahren nach Nelly Bay.
Um die Insel zu erkunden gibt es einen Shuttelbus, der Picnic Bay, Arcadia, Nelly Bay und Horseshoe Bay anfährt. Der Bus fährt jeweils einige Minuten nach Ankunft der Fähre in Nelly Bay ab. Eine einfache Fahrt kostet $ 2.40 pro Person, eine Tageskarte kostet $ 6.90.
Die Insel ist sehr bergig, sodass wir froh waren mit dem Bus und nicht mit dem Fahrad unterwegs zu sein. Radical Bay, Florence Bay und Arthur Bay lassen sich über gut ausgeschilderte Wanderwege, bzw. entlang einer kaum befahrenen Strasse zu Fuss erreichen.
Am Forts Walk lassen sich Koalas beobachten.
Airlie Beach / Whitsundays:
Es gibt unzählige verschiedene Varianten von Segeltörns. Die Spanne reicht von günstigen Tagestouren bis zum Luxustörn über mehrere Tage. Anscheinend ist der Preis ein Anhaltspunkt für die Qualität (you pay what you get) . Für die Segeltörns gibt es meist Standby-Raten, die günstiger sind, als die regulären Preise, es lohnt sich also ganz kurzfristig vor Ort zu buchen. Bei uns hat es sich auch gelohnt in verschiedenen Booking Offices nachzufragen, die Preise unterscheiden sich zwar nicht massiv, wir haben aber dann doch $ 30 pro Person gespart. Der zweite Vorteil beim kurzfristigen Buchen ist, dass man die Dauer des Segeltörns, je nach Wetter aussuchen kann. Wichtig vor allem für alle Landratten, die seekrank werden. Es gibt neben den reinen Whitsunday Segeltörns auch Touren, die auch zum Outer Reef fahren und somit vor allem auch für Taucher und Schnorchler interesssnt sind (das Bait Reef ist sehr schön und fischreich).
North Stradbrooke Island:
Es gibt zwei verschiedene Passagier- und zwei verschiedene Autofähren. Alle fahren von Cleveland aus nach Dunwich (Fährterminal oder One Mile Jetty). Die Passagierfähren fahren von 6 Uhr bis 18 Uhr annähernd stündlich. Die Überfahrt kostet $ 19 pro Person (Hin und Zurück). Von Dunwich aus fährt ein Bus nach Point Lookout und wieder zurück ($ 8.40 pro Person). Der Busfahrplan ist mit dem Fahrplan der Fähren koordiniert.
New South Wales
Byron Bay:
Am Leuchtturm am Cape Byron kostet das Parken $ 7. Es gibt aber einen schönen Fussweg von Byron Bay aus zum Cape Byron. Am Beginn der Lighthouse Road kann man kostenlos parken.
Sydney:
Für Bus / Zug / U-Bahn und Fähren gibt es einen sogenannten Travelpass. Wir hatten den Green Travel Pass ($43 pro Person für 1 Woche), damit kommt man zu allen Zielen in der roten und grünen Zone. Das reicht eigentlich für alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Wichtig: Gilt NICHT für die Strassenbahn.
Zum Campen eignet sich hervorragend der Campingplatz Lane Cove River Tourist Park am Lane Cove National Park im Norden Sydneys: Hervorragend geführt vom Nationalpark und eine ruhige Oase inmitten der Grossstadt. Mit Bus und Zug (bald wohl auch direkt mit dem Zug) kommt man problemlos in die Stadt. Als kleiner Bonus fährt der Zug über die Harbour Bridge.
Wir haben keine organisierte Hafenrundfahrt gemacht, sondern sind einfach viel mit der Fähre gefahren (nach Paramatta, Manly und Watsons Bay). Man sieht dabei eigentlich auch den ganzen Hafen.
Das Australian Museum ist definitiv einen Besuch wert. Es hat eine tolle Ausstellung verschiedenster Skellette, eine grosse Mineralienausstellung und zur Zeit die hervorragende Austtellung "Surviving Australia" über alles, was da so kreucht und fleucht.
Das Cafe im 14. Stock des Supreme Courts macht hervorragenden Kaffee und hat dazuhin noch eine traumhafte Aussicht über den Hafen. Nicht von den Sicherheitskontrollen abschrecken lassen.
Hervorragend Fish und Chips esen kann man bei Doyles in Watsons Bay.
Wer gerne mal Giraffen vor der Kulisse der Harbour Bridge und der Oper sehen möchte, sollte den Zoo nicht auslassen. Ansonsten ist der Zoo eher durchschnittlich.
Für einige Touristenattraktionen gibt´s vor allem in der Nebensaison Rabattcoupons in den "What´s on" Heften, die in den Touristeninformationen ausliegen.
Blue Mountains:
In Katoomba ist das Parken bei den Three Sisters sehr teuer. Ein paar hundert Meter vorher (Richtung Stadt) kostenlos.
In Leura gibt es die Everglades Gardens (ausgeschildert mit ziemlich kleinen Schildern). Wunderschöne Gärten rund um ein sehenswertes altes Haus.
Eden:
Ein wunderbar verschlafenes Nest und im Oktober / November ein hervorragender Ort um Buckelwale zu beobachten. Die Eigentümer der Cat Balou machen die Touren mit einer ansteckenden Begeisterung. Buchung telefonisch unter 0427 962 027 oder über die Touristeninformation.
Victoria
Melbourne:
Wir waren auf dem Big 4 Campingplatz in Coburg im Norden der Stadt. Die Strassenbahnhaltestelle ist etwa 10 Minuten Fussweg entfernt. Von dort dann direkte Verbindung in die Stadt ( dauert gut 30 min). Alternativ kann man auch mit dem Bus gegenüber vom Campingplatz zur Strassenbahn und weiter in die Stadt fahren. Auch hier wieder sehr freundliche und hilfreiche Mitarbeiter.
Zum Bahnfahren hatten wir einen "Weekly Pass", alternativ gibt es auch Day Passes, die vor allem am Sonntag sehr günstig sind, da sonntags keine Busse fahren.
Die günstigsten Internetcafes gibt´s in Chinatown. Sind zum Teil etwas schäbig, haben aber alle schnelle Internetverbindungen (werden vor allem zu Online-Gamen benutzt).
Die Strandpromenade in St. Kilda lädt zum Verweilen ein, auch ein Bummel durch die Nebenstrassen lohnt sich, hier sind zum Teil wunderschöne viktorianische Häuser zu entdecken. Samstags gibt es einen sehr interessanten Kleinkunstmarkt an der Esplanade. Hier findet man viel Interessantes, Kurioses und Schönes.
In Melbourne gibt es einige Toll Roads. Eigentlich sind diese auf jeder Karte eingezeichnet, auf Strassenschildern gut gekennzeichnet und gut zu umfahren. Für alle, die sie trotzdem benützen wollen gibt es genauere Informationen unter http://www.citylink.com.au oder http://www.eastlink.com.au.
Weiterfahrt nach South Australia:
Nach Südaustralien darf kein Obst und Gemüse sowie keine Pflanzen eingeführt werden. Keine offiziellen Kontrollen.
Tasmania
Überfahrt:
Mit der Spirit of Tasmania geht es von Melbourne nach Devonport und zurück. Die Überfahrt dauert 11 Stunden. Die Spirit of Tasmania ist eine moderne, grosse Autofähre. Der Transport vonm PKWs und kleineren Wohnmobilen ist recht günstig ( PKWs bis 5 Meter $79, bis 6 Meter $121; Wohnmoibile bis 7 Meter $79 pro Überfahrt), sobald das Auto grösser wird, bzw. vor allem mit Anhängern wird es jedoch empfindlich teuer (12 Meter $369 pro Überfahrt).
Fast täglich gibt es ein Night Sailing: Abfahrt 20 Uhr, Ankunft 7 Uhr. An den Sommerwochenenden (Ende Dezember bis Mitte April) fahren die Fähren zweimal täglich: Abfahrt 21 Uhr, Ankunft 6 Uhr und Abfahrt 9 Uhr, Ankunft 18 Uhr.
Für die Night Sailings muss eine Kabine oder ein Ocean View Recliner gebucht werden. Die Kabinen kosten je nach Ausstattung und Saison zwischen $212 für eine 3-4 Bett Kabine in der Nebensaison bis zu $418 für eine Deluxe Kabine in der Hauptsaison (Preise jeweils pro erwachsener Person und Überfahrt). Günstiger sind die Ocean View Recliner. Das ist ein groser Raum mit Liegesesseln, die sich doch zumindest annähernd auch tatsächlich in eine liegende Position bringen lassen (wesenlich besser als im Flugzeug). Falls alle Plätze besetzt sind, kann´s aber wahrscheinlich doch eher eine unruhige Nacht werden (Schnarchkonzert!). Bei uns war ca .die Hälfte bis ein Drittel belegt und somit war es vor allem auf der Rückfahrt angenehm ruhig. Die Ocean Recliner kosten je nach Saison zwischen $139 und $189 (Preise pro Überfahrt für Erwachsene).
Das Tagesticket für die Day Time Saillings kostet je nach Saison zwischen $114 und $168 pro Person und Überfahrt.
Aktuelle Preise und weitere Informationen gibt´s auf http://www.spiritoftasmania.com.au oder unter Telefon 13 20 10. Auf der Homepage kann auch zu leicht reduzierten Preisen online gebucht werden.
Für alle, die ihr Auto nicht mitnehmen wollen ist Fliegen deutlich günstiger !
Quarantäne:
Bei der Einreise nach Tasmanien wird eine strenge Quarantänekontrolle durchgeführt. Diesmal muss das Auto zwar nicht gewienert werden, aber Obst und Gemüse, Honig etc. dürfen nicht mitgenommen werden. Genaue Informationen hierzu erhält man bei Quarantine Tasmania Tel: (03) 6233 3352 oder per e- mail: qtas@aqis.gov.au
Free Camping:
Auf Tasmanien gibt es zahlreiche, zum Teil wunderschöne kostenlose Camps. Diese sind aufgeführt in "Free Camping in Tasmania" von S. & S Collis, für ca. $15 im Buchhandel erhältlich. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass nicht alle der dort aufgeführten Camps noch existieren. Zum Teil ist dort Camping mittlerweile verboten. Erhältlich auch per Post: Free Camping Australia, PO Box 249, Donnybrook, W.A. 6239; oder unter http://www.free-camping-australia.com
Tasmanian Devils:
Aufgrund des Facial Tumor Deseases ist mittlerweile der Bestand an wildlebenden Tasmanian Devils um etwa 90% zurückgegangen. Somit sind die Chancen eines dieser, ausserdem auch noch nachtaktiven Tiere, in freier Wildbahn zu sehen leider mittlerweile sehr gering. Infolgedesen gibt es auf Tasmanien einige "Devil Parks", sprich Zoos, in denen man die Tiere bewundern kann. Wir waren im Tasmanian Devil Conservation Park in Taranna auf der Tasman Peninsula. Dort hat es neben Tasmanian Devils noch zahlreiche Vögel und Känguruhs. Uns hat es dort sehr gut gefallen. Ist alles klein und familiär. http://www.tasmaniandevilpark.com.
Wandern:
Für alle, die gern Wandern hat Tasmanien hunderte von Kilometern an Wanderwegen aller Couleur. In den Touristeninformationen gibt es die Broschüre 60 Great Short Walks mit einer Auswahl an schönen Wanderwegen von 15 Minuten bis zu 5 Stunden. Wichtig hierbei ist das extrem wechselhafte Wetter vor allem in den Bergen Tasmaniens zu bedenken und nie ohne warme und regenfeste Kleidung lozugehen.
South Australia
Adelaide:
Campingplatz in Laufweite zum Stadtzentrum: Adelaide Shores Caravan Resort. Zu Fuss ca. 30 Minuten in die Stadt.
Sehr sehenswert ist das South Australian Museum mit viel Aborigine Art , besonders faszinierend sind auch die opalisierten Skelette, die in allen Regenbogenfarben funkeln.
Im National Wine Centre erfährt man viel wissenswertes über den australischen Wein und kann virtuell seinen eigenen Wein herstellen.
Der Strand in Glenelg ist sehr schön und die Athmosphäre dort mit vielen Cafes sehr mediterran. Am Wochenende fährt eine schöne, historische Tram vom Stadtzentrum aus nach Glenelg.
Kangaroo Island:
Es gibt mittlerweile 2 Passagier- und Auto-Fähren. Die Sealink fährt mehrfach täglich von Jervis Bay nach Penneshaw http://www.sealink.com.au und die Kangaroo Island Ferries - SA von Wirinna nach Kingscote http://www.kiferries-sa.com. Die Fährüberfahrten sind relativ teuer. Man kann die Fähre online oder telefonisch buchen, oder sich auf gut Glück in die Standby Line einreihen. Mit einem PKW geht das in der Regel recht gut, mit einem grösseren Auto empfiehlt es sich vorzubuchen, um sicher Platz zu haben. Die Sea Link hat neben den reinen Passagier und Auto Fähren auch Frachtfähren, mit denen unter anderem Schafe transportiert werden, sodass es schonmal sein kann, dass man nach Ankunft der Fähre auf direktem Weg die nächste Autowaschanlage aufsuchen muss. Mit Air South kann man auch von Adelaide aus nach Kingscote fliegen http://www.airsouth.com.au.
Kangaroo Island ist grösser als man denkt - also genug Zeit einplanen. Am bekanntesten und für uns sicher einen Besuch wert sind die Seelöwen in der Seal Bay ( $15 pro Person) die New Zealand Fur Seals am Admirals Arch und die Remarkable Rocks ($8.50 pro Person Eintritt in den Flinders Chase NP). Gut gefallen haben uns auch die Kelly Hill Caves ($12 pro Person) eine "trockene Tropfsteinhöhle" und die riesige Sanddüne der Little Sahara. Sensationelles Honig Eis und viel wissenswertes über Bienchen und Honig gibt´s an der Cliffords Honey Farm. Die Pinguin Tour in Kingscote war etwas enttäuschend, das beste daran war eigentlich die Führung durch das dortige Aquarium.
Camping: Es gibt verschiedene Campingplätze auf Kangaroo Island. Leider keinen mehr in Penneshaw. Die nächste Campingmöglichkeit ist am Browns Beach 11 km westlich von Penneshaw. In Kingscote gibt es den Nepean Bay Tourist Park. Ein wunderschöner riesiger Campingplatz ist der Western K.I. Caravan Park. Auf dem weitläufigen Gelände hat es unzählige Vögel, einige Känguruhs und Koalas. Die meisten Koalas fanden wir auf dem Koala Walk des Hanson Bay Sancuary.
Barossa Valley:
Wohl das bekannteste australische Weinanbaugebiet. Somit finden sich hier auch all die riesigen in Europa bekannten Vertreter wie z.B. Jakobs Creek. Jakobs Creek hat demnach auch keine Cellar Door sondern ein Visitor Centre mit viel Platz für grosse Reisebusse. Man wird dort dann auch ein wenig lieblos "abgefertigt". Uns haben die kleineren Weingüter deutlich besser gefallen. Einen wunderschönen Rosengarten hat das Chateau Barossa, wenn auch alles schon bessere Zeiten gesehen zu haben scheint. Um den Magen nach den Weinproben wieder ein wenig zu füllen, bietet sich Maggie Beer´s Farm Shop an. Hier gibt´s leckere Pasteten und Paté.
Wem das Barossa Valley zu touristisch ist bieten sich noch zahlreiche weitere Weinanbaugebiete um Adelaide an. Das Clare Valley, die Adelaide Hills und Hahndorf.
Coober Pedy:
Ist so skurril, dass man es nicht glauben kann, wenn man nicht dort war. Wir haben eine Führung durch Tom´s Working Mine gemacht - war interessant aber zu teuer. Sehr lohnenswert ist der Rundumblick vom Hügel inmitten der Stadt. Es lohnt sich auch in eines der zahlreichen Underground-Cafes oder -Restaurants zu gehen, um sich das "Leben unter Erde" etwas genauer vorstellen zu können. Zum Opale kaufen fanden wir Coober Pedy nicht besonders gut, was aber vielleicht auch daran lag, dass wir absolut ausserhalb der Saison dort waren.
Sehr lohnenswert ist die Rundfahrt durch die Moon Plain und das Breakaways Reserve. Zunächst wirklich Mondlandschaft und dann die "farbigen" Breakaways. Fantastisch !
Nullarbour Plain:
Die Nullarbour Plain ist nicht ganz so langweilig wie befürchtet, was bei uns aber wohl auch daran lag, dass es dank des vielen Regens recht grün war. Für alle PKWs mit normalem Tank gilt die Abstände zwischen den Roadhouses und damit den Tankstellen genau zu beachten. Wichtig hierfür ist, dass das in manchen Karten noch verzeichnete Yalata Roadhouse nicht mehr existiert. Für alle mit Zusatztanks gilt das Tanken entlang der Nullarbour Plain möglichst zu vermeiden. Die Preise sind zum Teil horrend.
Sehenswert ist vor allem zwischen Mai und Oktober der Head of Bight, da sich hier wohl hervorragend südliche Glattwale beobachten lassen. Ausserhalb der Walsaison ist hier trotzdem ein lohnender Stop, um die malerische Küste mit ihrem unglaublich blauen Meer zu bewundern. Ebenfalls einen Abstechet wert sind die Nullarbour Bunda Cliffs - weisse Kalksteinfelsen, die etwa 50 Meter weit in ein unglaublich blaues Meer abfallen.
Auf der Fahrt nach Western Australia strenge Quarantäne Kontrollen. Die Beamten kontrollieren den Kühlschrank und sämtliche Vorratsboxen. Die Quarantäne Kontrolle auf der Fahrt nach Western Australia ist an der Staatsgrenze in Border Village. Bei der Fahrt nach Südaustralien erfolgt die Kontrolle erst kurz vor Ceduna. Auch hier darf weder Obst noch Gemüse eingeführt werden.
Western Australia - South
Balladonia Roadhouse:
Hier sind noch einzelne Teile des 1979 abgestürzten Space Lab zu finden und noch heute zehrt das Roadhouse davon, dass damals wohl sogar Jimmy Carter dort angerufen hat, um sich zu entschuldigen. Die kleine Ausstellung im Roadhouse ist aber sehr liebevoll gemacht.
Albany:
Einzig ernstzunehmende Stadt im südlichen Western Australia und sehr nette Athmosphäre.
Margaret River:
Am Prevelly Beach lässt sich die Surf-Elite bewundern. Im Norden von Margaret River gibt es eine Chocolate Factory mit unglaublich leckerer Schokolade.
Busselton Jetty:
Der Welt längster Holzpier - oder vielleicht doch nur der der südlichen Hemisphäre ? Jedenfalls ein lohnenswertes Ziel vor allem in der Abendsonne.
Campen:
Für $ 15 pro Band gibt es in Buchgeschäften: "Free Camping in the North of WA" und "Free Camping in the South of WA" von S & S Collis. Neben einigen Rastplätzen am Highway findet man hier auch viele schöne Übernachtungsplätze abseits der Strasse. Zum Teil ist aber das Campen an den dort aufgeführten Plätzen nicht mehr erlaubt. Erhältlich auch per Post: Free Camping Australia, PO Box 249, Donnybrook, W.A. 6239; oder unter http://www.free-camping-australia.com
